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Bernhard-Glawogger-Förderpreis

Ziel ist die Prämierung von innovativen Projekten, Arbeiten oder Initiativen im Bereich der hämatologischen und onkologischen Pflege. Ein Fokus wird dabei auf geplante oder umgesetzte Projekte, Abschlussarbeiten aus Fort- und Weiterbildungen sowie wissenschaftliche Arbeiten gelegt. Nachfolgend finden Sie in der jeweiligen Kategorie eine detaillierte Beschreibung.

Kategorie A – Praxisprojekt

In dieser Kategorie finden sich geplante oder durchgeführte Projekte, die sich mit konkreten proaktiven Veränderungen in der Pflegepraxis auseinandersetzen. Hierbei geht es um zukunftsweisende Ansätze aus dem Arbeitsalltag, die in Projekten erarbeitet und eingeführt werden/wurden. Arbeitsabläufe werden dabei hinterfragt, um den Praxisalltag effizient zu gestalten und Veränderungen herbeizuführen. Es geht hierbei um Projekte, die etwa den Pflegeprozess betreffen, multiprofessionelle Projekte, Projekte im Management der Toxizität von Chemotherapien, Applikation von Chemotherapien usw.


Kategorie B – Abschlussarbeiten aus Fort- und Weiterbildungen

In dieser Kategorie geht es um schriftlich verfasste Abschlussarbeiten, die sich mit einem Thema der hämatologischen oder onkologischen Pflege befassen. Hier können beispielsweise Arbeiten eingereicht werden, die im Rahmen einer Weiterbildung (onkologische Pflege, Palliativpflege etc.), im Rahmen der EONS-Programme TITAN und TARGET oder im Anschluss an eine Fortbildung wie der AHOP-Spezialfortbildung (NauseaEmesis, Beratung, Zielgerichtete Therapien usw.) erstellt wurden.

Kategorie C – Wissenschaftliche Arbeiten

In dieser Kategorie können Sie schriftliche Arbeiten einreichen, die sich mit einem Thema der hämatologischen oder onkologischen Pflege befassen. Dies können bspw. Arbeiten sein, die an einer Hochschule im Rahmen eines Bachelor- oder Masterstudiums verfasst wurden. Ebenso können in dieser Kategorie Literatur- oder sonstige Studien eingereicht werden, die z. B. an einer universitären Einrichtung oder an einer klinischen Abteilung durchgeführt und verfasst wurden.

 

Dotierung:

Insgesamt € 3.000,- + Urkunde

Kategorie A: 1.000,-
Kategorie B: 1.000,-
Kategorie C: 1.000,-

Ablauf der Einreichung

Die Einreichung über die AHOP-Website gliedert sich neben allgemeinen Angaben zur einreichenden Organisation bzw. Person in die einzelnen Abschnitte der jeweiligen Kategorie. Projekte folgen grundsätzlich dem Aufbau einer Ausgangslage, Zielsetzung, Ablauf/Vorgehensweise, Ergebnisse und Ausblick sowie ggf. verwendeter Literatur. Abschluss- bzw. wissenschaftliche Arbeiten folgen dem Aufbau einer Kurzzusammenfassung, Hintergrund/Problemstellung, Ziel/Fragestellung, Methodik, Ergebnisse, Schlussfolgerung sowie zitierter Literatur.

Die maximale Wortzahl wird beim jeweiligen Abschnitt angezeigt. Anhänge jeder Art wie Grafiken oder Diagramme können nicht eingereicht werden. Nach Einsendung der Einreichung wird eine Anonymisierung der Einreichung vorgenommen, es folgt ein Weiterversand in digitaler Form an die Mitglieder der Jury. Nach der Einreichfrist* hat die Jury ungefähr einen Monat Zeit* Ihre Einreichung zu bewerten. Besondere Innovationen können durch eine Zusatzbewertung Ihre Chance auf eine Prämierung erhöhen.

Nach dem Rücklauf der einzelnen Jurybewertungen an die Organisation erfolgt die Gesamtauswertung, die Gewinner*innen werden von der AHOP schriftlich verständigt und zur Frühjahrstagung* der OeGHO und AHOP eingeladen. Die Teilnahmegebühr, die Teilnahme an der wissenschaftlichen Festveranstaltung und die Hotelkosten für zwei Nächte werden für Sie (bzw. die einreichende Person in einer Gruppe) übernommen.

Die Präsentation der Einreichung erfolgt am Kongresstag in einer Session, die für die Vorstellung der Einreichungen vorgesehen ist. Dabei stehen Ihnen 15 Minuten für die Präsentation zur Verfügung. Bitte berücksichtigen Sie in dieser Zeit die letzten zwei Minuten für die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Bei der abendlichen wissenschaftlichen Festveranstaltung wird Ihnen in feierlicher Atmosphäre der Förderpreis durch eine Vertreterin und einen Vertreter der AHOP verliehen.

Teilnahmeberechtigung

Die Teilnahme am Bernhard-Glawogger-Förderpreis ist kostenlos. Eine Mitgliedschaft ist zumindest bei einer einreichenden Person, wenn es sich um eine Arbeitsgruppe aus dem extramuralen, ambulanten, stationären oder teilstationären Bereich handelt, Voraussetzung. Die einreichende Person/Gruppe bestätigt mit der Einreichung eine zweckgebundene Verwendung des Förderpreises zur Weiterentwicklung oder Initiierung des/eines Vorhabens. Einreichungen die nicht prämiert wurden, dürfen (maximal) ein zweites Mal eingereicht werden.

Die AHOP behält sich vor, Arbeiten, die sich thematisch nicht im Zusammenhang mit der Hämatologie und Onkologie (unabhängig vom Setting) auseinandersetzen, aus der Begutachtung auszuschließen.

Für die Organisation verantwortlich:
Harald Titzer, BSc, MSc und Birgit Birkenau

Kontakt: office@ahop.at

Mit freundlicher Unterstützung von:

 

*Die genauen Termine und Fristen werden im Rahmen der jährlichen Ausschreibungen kommuniziert.