AG KMT

 

Der nächste Fortbildungstermin:

7. Fortbildungstag AG KMT: 16. November 2017 im „Haus des Sports“, Prinz Eugen Straße 12, 1040 Wien

KMT-Fortbildungstag Einladung

KMT-Fortbildungstag Programm

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Fortbildungstag der AG KMT „Von Pflege für Pflege“ 2016 in Linz

Bereits zum 6. Mal wurde am 17. November 2016 der Fortbildungstag der KMT- Arbeitsgruppe veranstaltet. Ca. 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich im forte FortBildungszentrum der Elisabethinen in Linz. Wir durften dazu auch 11 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland begrüßen.

Erfolgreich organisiert von der KMT-AG der Elisabethinen und moderiert von DGKP Edith Märzinger, DGKP Constantia Jensen und DGKKP Birgit Birkenau erlebten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine spannende, informative und kommunikative Tagung. Das abwechslungsreiche Programm sorgte 8 Stunden für interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer und angeregte Diskussionen im Saal.

Im 1. Block wurde über GvHD-Prohylaxe (OA Clausen/EKH), Weiterentwicklung der HSCT innerhalb der Familie (Dr. Kasperu/Linz) berichtet. Ein Highlight war der sehr emotionale Vortrag über spirituelle Begleitung von Kindern und Jugendlichen bei schwerer onkologischer Erkrankung eines Elternteils – vorgetragen von DGKP Sr. M. Rita Kitzmüller und DGKP Helga Lohninger.

Großes Interesse bemerkte man bei den Vorträgen im 2. Block zu den Themen Komplementärmedizinische Angebote für SZT- Patientinnen (Dr. Schandl/EKH), Keimarme Kost (Diätologin Zahrhuber/EKH) und Einblick in die Photopherese und Lagerung und Umgang mit Blutprodukten (DGKP Meißl/Graz).

Die Mittagspause wurde zum regen Fachaustausch unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern genutzt. Anschließend stand Studienmanagement und Klinische Studien – Warum sind diese für uns notwendig (Prim. Weltermann, Mag. Panholzer/EKH) am Programm. Zum Abschluss der Tagung gab es einen Einblick in das Thema Kinderwunsch (Dr. Tews/Wels) und Kunsttherapie als Angebot für onkologische Patienten (Cornelia Gruber/EKH).

Zusammenfassend blicken wir auf eine gelungene Tagung und ein sehr positives Feeback zurück. Wir freuen uns, wenn wir – voraussichtlich am 16. November 2017 in Wien – zum 7. KMT Fortbildungstag wieder viele Kolleginnen und Kollegen begrüßen dürfen.

 

Fortbildungstag der AG KMT „Von Pflege für Pflege“ 2015 in Wien

Am 19. November 2015 trafen sich ca. 90 KollegInnen aus ganz Österreich im Arcotel Wimberger in Wien, zum ersten Mal durften wir auch TeilnehmerInnen aus Deutschland begrüßen.

Das sehr abwechslungsreiche Programm, spannende Vorträge und ein Überraschungsbesuch der Cliniclowns sorgten dafür, dass über 8 Stunden lang zugehört, diskutiert und auch ein wenig geschmunzelt wurde. Großes Interesse bemerkte man an speziellen Pflegethemen wie z.B. „Was tun bei VOD?“ und „Der KMT-Patient auf der Intensivstation“. Spannend und sehr authentisch war der Bericht über die Einführung eines neuen Fehlermanagements und der Zwischenfallskonferenz nach London-Protokoll. Sie berichtete darüber wie eine Stationsleitung ihr Team zur Einführung eines Fehlermanagementprozesses motivieren kann. Ein Highlight war der sehr emotionale Vortrag eines ehemals Stammzelltransplantierten Mannes, der über seine Erfahrungen auf der KMT Station sprach. Er hielt einen Vortrag mit dem Titel „Geborgenheit der erste Weg zur Heilung“. Seine Offenheit und positive Ausstrahlung berührte die Herzen des Publikums. Mit einem sehr bunten Vortrag wurde versuchte das Geheimnis der Blutgasanalyse zu lüften und ein Fallbericht über einen komplizierten Transplantationsverlauf gab Einblick in die Kinderheilkunde. Leidenschaftlich diskutiert wurde im Anschluss eines Vortrages über Hygienemaßnahmen. Z.B. über den Einsatz der FFP2 Masken im Gegensatz zu den herkömmlichen OP Masken. Immer aktuell sind Berichte über psychische Belastungen des Pflegepersonals und neue Erkenntnisse bezüglich der Lebensqualität bei SZT. Informativ war der Vergleich von Zell- und Organtransplantation aus der Sicht von Pflegenden. Gemeinsamkeiten und Berührungspunkte sowie unterschiede wurden in diesem Vortrag dargestellt.

Zusammenfassend blicken wir auf einen erfolgreichen KMT Fortbildungstag in Wien zurück und freuen uns Sie im Jahr 2016 zum Fortbildungstag am 17. November in Linz zu begrüßen.

 

KMT-Arbeitsgruppe:
Ausschließlich positives Feedback zum 4. KMT-Fortbildungstag in Graz

Bereits zum 4. Mal fand Mitte November 2014 der Fortbildungstag der KMT-Arbeitsgruppe innerhalb der AHOP statt. Unter dem bewährten Motto „von Pflege für Pflege“ trafen sich über 60 Pflegefachkräfte im LKH Graz.

Glänzend organisiert und moderiert von den HausherrInnen, DGKS Ursula Bauer und DGKP Johann Zeck, erlebten die TeilnehmerInnen eine informative, kommunikative und lehrreiche Weiterbildung, bei der besonders viel Augenmerk auf den Kontakt und die Vernetzung zwischen den einzelnen österreichischen Zentren gelegt wurde.

Nach dem ersten Vortragsblock, bei dem es um multiresistente Keime (OA. Valentin/Graz) und das Hygienemonitoring auf der KMT Station (DGKS Sauer/Graz) ging, entstand bei Kaffee und Kuchen ein Dialog über die gebräuchlichen Kontrollen in den einzelnen KMT-Zentren in Österreich.

Fachspezifisch wurde es dann im zweiten Block. Nach einem Vortrag über die Akute myeloische Leukämie (OA Zebisch/Graz) beschrieb DGKS Langer/Wien wie die sichere Anwendung von Katecholaminen beim zweilumigen Hickmankatheter im St. Anna Kinderspital funktioniert. Ein Überblick über Präventionsmaßnahmen bei Mukositis (DGKS Eberharter/Innsbruck) beendet die Vormittagssitzung.

Die Mittagspause war dann geprägt durch einen regen Meinungs- und Gedankenaustausch.

Diskutiert wurde unter anderem über die vielen unterschiedlichen Standards nach denen die Pflegefachpersonen in Österreich arbeiten. Dabei entstanden auch die ersten Themenwünsche für den nächsten Fortbildungstag im Jahr 2015.

Der Nachmittag begann mit einem Überblick über die Notwendigkeit und die Möglichkeiten einer Physiotherapie für KMT-PatientInnen ( PT Zinterl/ Graz). Die TeilnehmerInnen des KMT-Fortbildungstages in Graz waren sich einig, dass hier eine Ressourcensteigerung in ganz Österreich wünschenswert ist. DGKP Titzer/Wien stellt anschließend das Modell einer Pflegeberatung in der Hämato/Onkologie vor. Im abschliessenden Vortrag informierte der Krankenhauspfarrer, Psychotherapeut und Supervisor Mag. Hohenberger/Graz über Sterberituale in den verschiedenen Religionen.

Die Verantwortlichen der KMT-Arbeitsgruppe freuen sich über 41 ausschließlich positive Feedbacks zu dieser Veranstaltung und werden sich bemühen bereits deponierte Themenwünsche am 5. KMT-Fortbildungstag, der voraussichtlich am 19. November 2015 im AKH Wien stattfinden wird, zu erfüllen.

Austauschprogramm der KMT-Arbeitsgruppe

Ein für das Kennenlernen neuer und anderer Arbeitsweisen wertvolles Austauschprogramm wurde letztes Jahr von unserer KMT-Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. Bereits im Frühling 2013 fand das erste Austauschprojekt zwischen der KMT-Intensivstation am AKH Wien und der KMT-Station des benachbarten St. Anna Kinderspitals statt. Zuerst absolvierte DGKS Andrea Tötschinger (AKH Wien), eine Mitarbeiterin der Sprecherin der KMT-Arbeitsgruppe, DGKS Constantia Jensen, ihr 30-stündiges Praktikum im Nachbarspital, bevor wenige Wochen später DKKS Birgit Birkenau (St. Anna Kinderspital) ihren Gegenbesuch antrat. Um sich ein möglichst genaues Bild von den Arbeitsweisen der jeweils anderen Station zu machen, war man Teil des täglichen Routinebetriebs.

v.l.n.r: DGKS A. Tötschinger, DGKS C. Jensen und DKKS B. Birkenau


Neben einer noch stärkeren Vernetzung der beiden MitarbeiterInnen-Teams gab es für DGKS Andrea Tötschinger und DKKS Birgit Birkenau jede Menge Input durch das Kennenlernen der Arbeitsweisen auf einer anderen Station. Als sehr nützlich erwiesen sich auch der direkte Vergleich der angewandten Strategien und das gleichzeitige Hinterfragen der eigenen Strukturen und Abläufe. Um den Nutzen noch weiter zu steigern, wurden vor allem Unterschiede sofort angesprochen, diskutiert und evaluiert. Von Bedeutung war aber auch, dass beide Teilnehmerinnen dieses Austauschprojektes feststellen konnten, dass es in vielen Bereichen – wie bei den eingesetzten technischen Hilfsmitteln oder den Pflegeartikeln – kaum Unterschiede gibt. Alles in allem arbeiten beide Stationen auf einem ähnlich hohen Niveau. Größere Unterschiede wurden bei den hausinternen Vorgaben bezüglich des Infusionsmanagements festgestellt, wobei aber beide vom jeweils eigenen System überzeugt sind. Sehr positiv wurde von DGKS Andrea Tötschinger und DKKS Birgit Birkenau die Tatsache empfunden, dass sie von den MitarbeiterInnen der jeweils anderen Station mit offenen Armen aufgenommen wurden und es keine Geheimnisse gab.

Wieder auf die eigene Station zurückgekehrt, war das Interesse an den Ergebnissen des Austausches und den gemachten Erfahrungen der Kolleginnen enorm groß. Um das Gelernte möglichst allen auf der eigenen Station weitergeben zu können, wurden auf beiden Stationen Fortbildungsveranstaltungen durchgeführt.

Eine Öffnung nach außen kann den eigenen Wissenshorizont nur erweitern und neue Sichtweisen erschließen. Wenn die MitarbeiterInnen von Krankenhausabteilungen immer nur die eigene Station und bereits bekannte Vorgehensweisen betrachten und in klassischen Schulungen stets wiederholen, glauben sie sehr bald, dass es keine anderen Möglichkeiten gibt.

Regelmäßiger MitarbeiterInnenaustausch und das damit verbundene „über den eigenen Tellerrand schauen“ bringen einen großen Wissenszuwachs. Netzwerke werden ausgebaut und vertieft, von denen auch unsere PatientInnen nur profitieren können.

Präsentation von DKKS Birgit Birkenau
Präsentation von DGKS Andrea Tötschinger

 


Kurzvorstellung der Arbeitsgruppe KMT
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Im März 2007 wurde die Arbeitsgruppe KMT innerhalb der AHOP gegründet, in der Pflegepersonen aus 10 Zentren, die Knochenmark oder periphere Stammzellen in Österreich transplantieren, vertreten sind. Als Sprecherin der Arbeitsgruppe wurde DGKS Constantia Jensen, Stationsschwester der KMT-Intensivstation am AKH Wien, gewählt. Als stellvertretende Sprecherin hat sich DGKS Birgit Birkenau, St. Anna Kinderspital, und als Schriftführerin DGKS Uschi Bauer, LKH Graz, bereit erklärt im Vorstand der neuen Arbeitsgruppe KMT mitzuarbeiten.

Ziele sind unter anderen der Erfahrungsaustausch untereinander, der Aufbau eines Netzwerkes, die Förderung der Fort- und Weiterbildung auf dem Spezialgebiet KMT sowie die nationale und internationale Zusammenarbeit mit Fachgesellschaften.

Die Arbeitsgruppe KMT trifft sich zweimal jährlich jeweils an einem anderen österreichischen Ort, am Programm stehen dabei Fach-Vorträge und immer auch die Besichtigung der Räumlichkeiten eines österreichischen KMT-Zentrums.


Als erstes Projekt wurde gemeinsam ein Fragebogen zum Thema „Vorgangsweise auf KMT/SZT-Stationen in Österreich bei allogener und autologer Transplantation“ erstellt, an die KMT-Zentren versendet und von DGKS Maria Röthlin ausgewertet und präsentiert. Mit dem Fragebogen wurde der Ist-Zustand der österreichischen KMT-Zentren betreffend Qualitäts-, Pflege- und Hygiene-Richtlinien erhoben. Langfristiges Ziel ist, in den nächsten Jahren eine Vereinheitlichung dieser Pflegestandards in Österreich, wobei ein Schwerpunkt in der Mukositisprophylaxe und bei Mundpflegestandards gesetzt werden soll. Ein weiteres, für alle sehr interessantes Thema war die Besuchsregelung für Kinder auf KMT/SZT-Stationen. Dabei zeigte sich, dass die Regeln in Österreich sehr unterschiedlich sind. Auch in diesem Punkt möchte die Arbeitsgruppe KMT die Grundlagen für die verschiedenen Standards hinterfragen.

Liste der österreichische Zentren, die in der Arbeitsgruppe KMT aktiv mitarbeiten

Kontakt:
DGKS Constantia Jensen: constantia.jensen@akhwien.at