Burgenland

Der nächste Fortbildungstermin:
5. Burgenländischer AHOP Fortbildungstag:

10. November 2018 in Großpetersdorf

Das war der 4. AHOP Burgenland Fortbildungstag für Onkologie und Palliativmedizin am 4.11.2016 in Großpetersdorf

Symptome bei Krebs, was hilft- was hilft nicht!

Der 4. Burgenländische AHOP Fortbildungstag für Onkologie und Palliativmedizin fand am 4.11.2017 im Seminarhotel GIP (Global Integration Point), in Großpetersdorf, im Südburgenland, statt. Die Veranstaltung war binnen einer Woche nach Ankündigung auf der AHOP-Homepage  ausgebucht.

Die Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgte durch AHOP Vorstandsmitglied Harald Titzer. Die Eröffnung des Fortbildungstages erfolgte durch Ing. Mag. Karl Helm, Geschäftsführer der KRAGES GesmbH.

Anschließend gab es unter dem Programmpunkt „Überraschungsgast“ eine Filmpremiere: Das Onkologie- und Palliativteam  Oberwart hat  gemeinsam mit der Diätologie des AöKH-Oberwart  zum Thema Ernährung einen Informationsfilm für Patientinnen und Patienten unter dem Titel “Wohlfühlen durch bewusstes Essen und Trinken“  produziert.

Die Regie und die Kameraführung erfolgten durch den burgenländischen Filmemacher Joschi Dancsecs. Die Filmproduktion war durch eine großzügige Kondolenzspende einer ehemaligen Patientin ermöglicht worden.

Die Überraschung war in mehrfacher Hinsicht gelungen. Die schauspielerische Leistung des Onko- und Palliativteams war herausragend, die inhaltliche Darstellung war konzentriert und präzise und dabei auch noch unterhaltsam. Die Darstellerinnen und Darsteller, sowie die Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer waren vom Ergebnis beeindruckt.

Der Schweizer Psychiater OA Dr. Andreas Hüll von der Psychiatrischen Klinik Zugersee  hat uns durch seinen unterhaltsamen Vortrag die Formen, Ausprägungen  und die Belastungen der Depression nahegebracht und die Behandlungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Frau Mag. Elisabeth Andritsch, Medizinische Universitätsklinik Graz, Klinische Abteilung für Onkologie, führte uns durch das Thema Angst bei Krebs. Dabei konnte sie auf ihre jahrzehntelange Erfahrung  als Psychoonkologin  zurückgreifen und Erkenntnisse aus ihren Forschungsarbeiten präsentieren. Der faszinierende Vortrag wurde von  einer lebhaften Diskussion abgelöst, die  in der  Mittagspause weitergeführt wurde. Dr. Wolfgang Stangl zeichnete nach der Mittagspause ein Bild der omnipräsenten Tumorfatigue bei Krebspatientinnen und Krebspatienten und versuchte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Wahrnehmung von Fatigue und deren Ausprägungen zu vermitteln.

Zum Abschluss gab es unter Anleitung der „Yogini“ und ehrenamtlichen Hospizbegleiterin Gerti Tinnauer, Yoga zum Ausklang.

Das war der 3. AHOP Burgenland Fortbildungstag für Onkologie und Palliativmedizin am 5.11.2016 in Großpetersdorf

Symptome bei Krebs, Komplementäre Methoden Für und Wider

Am 5.November 2016 fand der mittlerweile 3.Burgenländische AHOP-Fortbildungstag für Onkologie und Palliativmedizin in Grosspetersdorf, im südlichen Burgenland, statt. Die Veranstaltung fand auch heuer wieder regen Zuspruch – leider konnten aufgrund des großen Interesses nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden.

Nach Einleitung durch PD DGKP Andreas Schmidt und Eröffnung durch Gesundheitslandesrat Mag. Norbert Darabos, gab uns Frau Barbara Wolfingseder mit Ihrem Vortrag über „Skurrile Methoden und Aberglaube“, einen unterhaltsamen Einblick in die österreichische Medizingeschichte.

Der heurige Workshop stand unter dem Titel: Symptome bei Krebs-Komplementäre Methoden Für und Wider.Bereits im vorjährigen Workshop wurden die TeilnehmerInnen befragt, welche komplementären Methoden und alternativen Methoden sie bei sich selbst im Falle einer Krebserkrankung anwenden würden. Das nicht überraschende, aber trotzdem bemerkenswerte Ergebnis, war: Die häufigsten Nennungen betrafen Aromatherapie: 66%, Autogenes Training 46%, Massage 66%, Psychoonkologie 53% und Cannabis 28%.

In weit geringerem Ausmaß wurden andere komplementäre und alternative Methoden angegeben, wobei alle in unserem Kulturkreis angebotenen Verfahren zur Auswahl standen. Der Grundgedanke des Workshops war, drei zentrale Symptome aus der Onkologie und Palliativmedizin zu analysieren und die Evidenz für die unterschiedlichen Behandlungsmethoden zu erarbeiten und mithilfe des Ampelprinzips zu bewerten. Dabei wurde die Chemotherapie-assoziierte Emesis und Nausea, die Kachexie/Sarkopenie und die Dyspnoe von ausgesuchten Experten hinsichtlich Pathophysiologie, medikamentöser Behandlungsverfahren, psychoonkologischer Interventionen, diätologischer Unterstützung, bewegungstherapeutischer Verfahren und komplementärer Verfahren einer genauen Prüfung unterzogen und auch die eigenen Erfahrungen einbezogen. Zum Ausklang durften wir unter Anleitung von Ute Hoffmann einfache entspannende Yogaanwendungen üben.

Der nächste Burgenländische AHOP Fortbildungstag wird voraussichtlich am 4.11.2017 stattfinden. Dabei ist eine umfassende Darstellung und Diskussion der Symptome Fatigue und Angst/Depression geplant.

Von links nach rechts: Stimpfl I., Terzic A., Reiter B., Ferdinand R., Stangl W., Jandrisits N., Hoffmann U., Huss I., Huber M., Guger-Halper U., Ahne E.

Von links nach rechts:
Stimpfl I., Terzic A., Reiter B., Ferdinand R., Stangl W., Jandrisits N., Hoffmann U., Huss I., Huber M., Guger-Halper U., Ahne E.

 

Fortbildungsveranstaltung NEXUS Burgenland am 1. Oktober 2016

Unter der Schirmherrschaft der AHOP, vertreten durch AHOP Landeskontaktperson DGKP Nicole Jandrisits und dem Angehörigen des wissenschaftlichen Beirats OA Dr. Wolfgang Stangl, fand  die Veranstaltung: “NEXUS – Burgenland” am 1. Oktober 2016 in Bad Waltersdorf statt.  Die Veranstaltung war Teil einer Veranstaltungsreihe im Zusammenhang mit der seit 1.September 2016 gültigen Novelle des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes. Der Schwerpunkt des Vormittags lag bei den Grundlagen der medikamentösen Tumortherapie, deren Wirkungs- und Nebenwirkungsmanagement. Die Grundlagen der Chemotherapie wurden von OA Dr. Siegfried Sormann (Hämatologie – Graz) in einem sehr unterhaltsamen, interaktiven und gut verständlichen Vortrag näher gebracht.  Die Wirkungsweisen der neuen zielgerichteten- und Immuntherapien wurden von ASS Dr. Matthias Huber (Onkologie-Oberwart) in klaren Worten anschaulich vermittelt. Am Nachmittag lag der Fokus auf der rechtssicheren Pflegedokumentation unter Berücksichtigung der neuen GuKG – Novelle 2016. Dabei berichtete Frau Prof. Mag. Dr. jur. Gertrude Allmer über die neue Gesetzesnovelle und über die Änderungen bzw. Auswirkungen  im Berufs- und Dienstrecht.  In der ausführlichen Diskussion fand  ein sehr aufschlussreicher und interessanter Erfahrungsaustausch zwischen den TeilnehmerInnen statt. Zum Abschluss hörten wir noch einen Vortrag über Neutropenisches Fieber von OA Dr. Wolfgang Stangl. Die Veranstaltung “NEXUS – Burgenland”, wurde von der Firma Amgen GmbH unterstützt, wofür die AHOP sehr herzlich dankt.

 

 

2. Burgenländischer Fortbildungstag für Onkologie und Palliativmedizin

Unter diesem Motto veranstaltete die AHOP- Burgenland am 7. 11. 2015 im Hotel GIP in Großpetersdorf wieder ihren Fortbildungstag für Onkologie und Palliativmedizin.

Die Eröffnung der Veranstaltung erfolgte durch die Pflegedirektorin Renate Peischl, MAS, von der Krages-Direktion Eisenstadt. Den Ehrenschutz übernahm der Landesrat für Gesundheit und Soziales, Mag. Norbert Darabos, der die Veranstaltung mit bewegenden Worten einleitete.

Wie schon im Vorjahr, war der Vormittag einem Workshop mit einem Thema der Onkologie gewidmet.

Das Management der Hautnebenwirkungen ist eine zentrale Aufgabe der Pflegenden und der Medizin bei der Etablierung von zielgerichteten Therapien. OA Dr. W. Stangl machte deutlich, wie wichtig die Kenntnisse der Grundlagen der Wirkungsweise der neuen onkologischen Therapien sind, insbesondere ein klares Konzept zur Prophylaxe und Therapie der Hautnebenwirkungen.

Zur Wiederholung schon längst vergessener anatomischer Details forderte uns Ass. Dr. M. Huber mit seinem Vortrag auf. Die Pathophysiologie der Haut und der Hautnebenwirkungen war der Inhalt seines Referats. Sehr ausführlich und genau wurde auf die EGFR-Rezeptoren, deren Blockade durch Antikörper und die Auswirkungen auf die Haut eingegangen.

Neben der Vermittlung von aktuellen Fachwissen zu Diagnostik und Klassifikation der Hautnebenwirkungen, überraschte STL DGKS Ch. Magyar bei ihren Ausführungen zum Schluss mit einem Quiz für die TeilnehmerInnen. So konnte das erworbene Wissen auch gleich überprüft werden.

Eine Aufstellung der allgemein notwendigen Maßnahmen, sowie grundlegende Informationen über die Zusammensetzung der Hautpflegeprodukte und deren unterschiedliche Wirkung von Vaseline bis Ultrasic oder Ultrabas, gab uns Mag. U. Guger-Halper. Die TeilnehmerInnen konnten diese auch gleich während des Vortrags ausprobieren.

DGKS A. Sommer rundete den Workshop mit ihrem Vortrag ab. Sie präsentierte den gemeinsam entwickelten Hautfolder samt Rezeptvorschlägen. Hier gab es die Gelegenheit zum ausführlichen Testen der einzelnen Präparate für Gesicht und Körper.

Am Nachmittag folgte dann der palliativmedizinische Teil:

Silke de Vries, vom Kinderhospiz-Sterntalerhof, in Loipersdorf im Burgenland, zeigte uns auf unterhaltsame Weise welche Möglichkeiten der Einsatz von Tieren auf der Palliativstation bietet. Hunde haben keine Scheu vor Krankheit und Behinderung. Sie schenken bedingungslos Geborgenheit und Zuneigung, Ablenkung von Schmerz und Krankheit.

Anschließend wurde Spiritualität in Palliative Care aus philosophischer und psychologischer Sichtweise durch OA. Dr. Helmut Ziereis und Mag .Dr. Reinhard Hauser betrachtet. Dabei zeigte sich, dass Spiritualität eine innere Einstellung und die persönliche Suche nach Sinngebung darstellt. Sie kann in schweren Situationen eine Ressource für den Einzelnen sein. Eine Abfrage wie den die TeilnehmerInnen persönlich zu komplementären Methoden in Onkologie und Palliative Care stehen, rundete die Veranstaltung ab.

Im November 2016 wird die kritische Betrachtung von komplementären Methoden das zentrale Thema des Workshops sein. Die AHOP Burgenland freut sich Sie am Fortbildungstag 2016 begrüßen zu dürfen.

Wohlfühlen durch bewusstes Essen und Trinken

Die Hämato-/Onkologie und die Diätologie des A. ö. KH Oberwart/Burgenland konnten 2013 einen AHOP -Förderpreis für ein gemeinsames Projekt zum Thema „Wohlfühlen durch bewusstes Essen und Trinken“ für onkologische Patienten erzielen. Nun wurde die Arbeit auch in Form eines Artikels in der Zeitschrift „procare“ in der Ausgabe 10/2014 veröffentlicht.
Die Ziele des Projekts „Wohlfühlen durch bewusstes Essen und Trinken“ für onkologische Patienten waren, den Patienten einerseits evidenzbasiertes Wissen zum Thema Ernährung bei Krebs zu vermitteln und andererseits, die Patienten anzuleiten, beim Auftreten von bestimmten gastrointestinalen Symptomen im Rahmen der Chemotherapie symptomlindernde Maßnahmen selbstständig ergreifen zu können. In interdisziplinärer Zusammenarbeit wurde eine Ernährungsmappe gestaltet.
Artikel in „procare“ (Ausgabe 10/2014)

 

AHOP-Burgenland:
1. Burgenländischer Fortbildungstag für Onkologie und Palliativmedizin

Als erste eigenständige Veranstaltung der AHOP-Burgenland fand mit Unterstützung der Firma Novartis am 08.11.2014, in Großpetersdorf der 1. Burgenländische Fortbildungstag für Onkologie und Palliativmedizin statt. Dieser Tag richtete sich mit seinen unterschiedlichen Themen an alle MitarbeiterInnen, die sich mit Onkologie und Palliativmedizin beschäftigen.
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