Die AHOP, die Arbeitsgemeinschaft hämatologischer und onkologischer Pflegepersonen in Österreich, wurde 1994 gegründet. Die Pflegefachgesellschaft bietet zahlreiche Aktivitäten an, die das hämatologische und onkologische Pflegepersonal bei ihrer täglichen Arbeit, egal in welchem Setting unterstützen. Professionelle Pflegepersonen engagieren sich bereits seit mehr als 25 Jahren darin, gemeinsam ein solides und hochwertiges Angebot der onkologischen und hämatologischen Pflege zu schaffen. Durch ehrenamtliche Mitarbeit ist es der AHOP möglich in allen Bundesländern durch Landeskontaktpersonen präsent zu sein. Dieses nationale Netzwerk wird durch die Strukturen eines eingetragenen Vereins getragen. Es ist Mitglied im internationalen Netzwerk der EONS (European Oncology Nursing Society) und in der DACH-Region auf vertrauter Basis mit Kooperationspartner*innen verbunden. Nationale Veranstaltungen dienen der Vernetzung und des Austauschs der Mitglieder und interessierten Personen. Im Jahr 2020 zählt die AHOP über 750 Pflegepersonen zu ihren Mitgliedern. Die Wirkung der Gesellschaft in Österreich wird durch das entwickelte Leitmotiv getragen.

 

UNSER LEITMOTIV

Die AHOP wird durch das Leitmotiv der Weiterentwicklung von onkologischer und hämatologischer Pflege in Österreich getragen. Dazu zählt die Förderung der Praxisentwicklung in jedem Setting, die Fürsprache und Interessensvertretung in entsprechenden Gremien, die Vernetzung innerhalb der Berufsgruppe und die Unterstützung der onkologischen und hämatologischen Pflegeforschung.  Die daraus resultierende Verbesserung der Qualität in der hämatologischen und onkologischen Pflege zum Nutzen der Patient*innen hat dabei oberste Priorität. Eine wichtige Voraussetzung zur Erfüllung dieses Leitmotivs sind unsere Leitziele.

Unser leitziel

Die hämatologische und onkologische Pflegeperson (Cancer Nurse) als gleichberechtigter Partner mit Patient*innen, Ärzt*innen und an der Behandlung beteiligten Gesundheits- und Sozialberufen, im multiprofessionellen Team in ganz Österreich zu etablieren. Die pflegerische Versorgung der betroffenen Menschen in allen Bundesländern auf gleichem Niveau zu sichern und für einen hohen Wissensbestand in der onkologischen und hämatologischen Pflege zu sorgen.

das präsidium

Die Struktur der AHOP folgt jenem eines eingetragenen Vereins. Der AHOP-Vorstand handelt dabei zentral über allgemeine Vereinsorgane und ein Präsidium mit Vereinssitz in Wien. Das Präsidium besteht aus den Funktionen des Präsidenten und zwei Vize-Präsidentinnen. Die Schriftführung und die Kassierin sowie deren Stellvertretungen treffen gemeinsam mit dem Präsidium Entscheidungen zur strategischen Steuerung des Vereins. Diese Entscheidungen werden im Konsens getroffen und transparent in Protokollen abgebildet und den Mitgliedern der AHOP in regelmäßigen Abständen mitgeteilt.

Vertreter*innen des Präsidiums inklusive Kontaktmöglichkeit finden Sie hier.

Präsidium 2019-2021 (vlnr): Mag. Sonja Nessler, Harald Titzer, BSc, MSc, Maria Röthlin


Erweiterter Vorstand

Der erweiterte Vorstand besteht aus Landeskontaktpersonen und Beiräten. Landeskontaktpersonen sind Ihre Ansprechpersonen in den einzelnen Bundesländern. Sie haben die Aufgabe die AHOP im jeweiligen Bundesland zu vertreten. Sie vertreten die Interessen der Pflegenden aus den Bundesländern bei Vorstandssitzungen und sorgen für die Zirkulation von Informationen innerhalb der Einrichtungen. Landeskontaktpersonen stehen den Mitgliedern als Ansprechpartner zur Verfügung und können jederzeit bei diversen Anliegen kontaktiert werden. Sie organisieren die lokalen AHOP-Bildungsveranstaltungen in Form von gut etablierten und jährlich stattfindenden AHOP-Fortbildungstagen und nehmen sich Ihrem Vorschlag oder Beitrag diesbezüglich gerne an.

Beiräte nehmen spezielle Funktionen hinsichtlich einer Interessensvertretung von Arbeitsgruppen innerhalb der AHOP ein. Sie leiten Arbeitsgruppen eigenständig und agieren ebenso in Übereinkunft mit dem Präsidium.

Vertreter*innen des erweiterten Vorstandes finden Sie inklusive Kontaktmöglichkeiten unter Landeskontakte.


Beirat

Beiräte sind eine wichtige Funktion in spezifischen Projekten der AHOP. Der wissenschaftliche Beirat unterstützt die AHOP bei der Ausschreibung des Bernhard-Glawogger-Förderpreises. Sie garantieren für eine qualitativ hochwertige Entscheidung, wenn es um die finanzielle Förderung der Mitglieder geht. Weiters ist der wissenschaftliche Beirat ein Ansprechpartner wenn es um die Programmgestaltung unserer Frühjahrstagung geht. Der Beirat „Initiative Cancer Nurse“ leitet das Projekt und ist für die Durchführung von regelmäßigen Arbeitsgruppentreffen verantwortlich. Gemeinsam mit einer Vertreterin des Präsidiums leitet er das Projekt. Der Beirat für Young Cancer Nurses ist der AHOP besonders wichtig. Dieser vertritt die Angelegenheiten und Wünsche sowie Vorstellungen unserer berufsjungen Kolleginnen und Kollegen. In allen Projekten und Initiativen der AHOP ist dieser Beirat vertreten.

WISSENSCHAFTLICHER BEIRAT

Der Wissenschaftliche Beirat der AHOP setzt sich aus folgenden Pflegewissenschaftler*innen sowie Ärzt*innen zusammen, die im Bereich der Pflegeforschung, Pflegeentwicklung sowie Medizinischer Onkologie und Hämatologie tätig sind. Sie unterstützen die AHOP bei der Durchführung des Bernhard-Glawogger-Förderpreises oder bei Fragen um strategische Weiterentwicklung um Bereich der Pflegeforschung. Außerdem betreut der Wissenschaftliche Beirat den Bereich der Wissensambulanz in der Vereinszeitschrift AHOP News. Der Wissenschaftliche Beirat engagiert sich ebenfalls ehrenamtlich.

Univ.-Prof. Mag. Dr. Hanna Mayer
Vizedekanin der Fakultät für Sozialwissenschaften
Vorständin des Instituts für Pflegewissenschaft
Vizestudienprogrammleiterin Pflegewissenschaft
Alser Straße 23/12
A-1090 Wien


Mag. Dr. Silvia Raphaelis (in Karenz)
Universitätsassistentin (Postdoc)
Institut für Pflegewissenschaft
Alser Straße 23/12
A-1090 Wien


Christine Nemeth, BScN, MScN
Organisationsentwicklung
AKH Wien – Medizinischer Universitätscampus
Währinger Gürtel 18-20
A-1090 Wien

OA Dr. Wolfgang Stangl
Stationsführender Oberarzt der Onkologiestation, Onkologieambulanz und Palliativstation, KH Oberwart
KRAGES Burgenland
Dornburggasse 80
A-7400 Oberwart


Mag. Dr. Andrea Kobleder
Studienleiterin MAS in Palliative Care
Institut IPW-FHS
FHS St. Gallen, Rosenbergstrasse 59
CH-9001 St. Gallen


Jasmin Meichlinger, MSc
Institut IPW-FHS
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
FHS St. Gallen, Rosenbergstrasse 59
CH-9001 St. Gallen

Leitziele als Pflegediagramm